“#EASYPREPAIRE” Nudelmaschine von Fackelmann

Nudelmaschine "#Easyprepaire"

5/5

Manchmal geht das Glück schon komische Wege…
Eigentlich haben wir bei einem Gewinnspiel auf Facebook einen 25 Euro Gutschein gewonnen.
Dummerweise hätten wir den Gewinn aber in der Fackelmann Welt in Hersbruck einlösen müssen und das ist von uns aus ca. 430Km entfernt.
Als wir den Gewinn schon abgeschrieben hatten erhielten wir aber eine tolle Nachricht vom Fackelmann Team.
Die haben sich wirklich mächtig ins Zeug gelegt und der Gewinn wurde kurzerhand in einen kleinen Produkttest für die Nudelmaschine #EASYPREPAIRE umgewandelt – vielen Dank dafür.

Fackelmann steht für Küchenhelfer, Haushaltsartikel, Badezimmermöbel und vieles mehr – und findet sich, dank der großen Produktvielfalt von mehr als 10.000 Artikeln, garantiert in jedem Zuhause.
Ihr habt sicher auch schon in Eurem bevorzugtem Einkaufladen die Produkte von Fackelmann an den Aufstellern hängen sehen, oder ?

Das vielfältige Sortiment wird am Stammsitz in Hersbruck und in vier weiteren Ländern weltweit an insgesamt acht Produktionsstätten gefertigt – und ist auf der ganzen Welt erhältlich.

Mit einer Markenbekanntheit von 80% zählen gehört die Firma zu den
führenden Unternehmen in der Haushaltswarenbranche.

Fackelmann ist ein traditionelles, in dritter Generation geführtes, deutsches Unternehmen,
das sich zu 100% im Besitz der Familie Fackelmann befindet.
Seit 1992 führt Alexander Fackelmann in Nachfolge seines Vaters Sebastian Fackelmann
als Geschäftsführer das Unternehmen und baut es seit fast drei Jahrzehnten
erfolgreich im In- und Ausland aus.

Und im dem riesigen Online Sortiment des Fackelmann Shops wird sicher jeder fündig !

Die Marken von Fackelmann
Fackelmann Partner

Fackelmann in natürlich auch in den sozialen Medien verteten:

Die Verpackung

Geliefert wird die Nudelmaschine in einem kleinem Karton ohne viel Schnickschnack drum herum.
Um die Kartonage ist eine bedruckte Papierbanderole worauf die Maschine abgedruckt ist.
Würde die Maschine und der Aufsatz nicht noch in einer extra kleinen Plastiktüte verschickt werden könnte man sogar einen extra Punkt für den Umweltschutz geben.
Schade eigentlich denn unserer Meinung nach ist diese zusätzliche Plastiktüte ohne jeglichen Sinn außer das vielleicht keine Fingerabdrücke auf das Metall kommen.
Verstaut waren alle Komponenten in dem Karton sehr gut sodass eine Beschädigung durch verrutschen oder aneinanderstoßen so gut wie ausgeschlossen ist.

Die Maschine
Lieferumfang, Design und Aufbau

Im Lieferumfang enthalten ist:
Nudelmaschine #easyprepaire,
der Aufsatz für die verschiedenen Nudelarten,
eine Handkurbel,
eine “Schraubzwinge” zum Befestigen,
eine kurze Anleitung in verschiedenen Sprachen sowie ein Rezeptvorschlag
für die Herstellung von Nudelteig.

So sieht die Nudelmaschine dann aufgebaut aus – vom Design macht sie also schon einmal richtig was her.

Die Easyprepaire kommt mit einem Körper aus Edelstahl daher wobei der Funktionsteil der Maschine aus einer Aluminuimlegierung gefertigt worden ist.
Der Griff für die Handkurbel ist aus Kunstoff und bietet einen guten Halt beim kurbeln.
Unter der Maschine sind 4 kleine Anti-Rutsch-Pads sodass das Gerät einen rutschfesten und sicheren Halt während des Arbeitens hat.
Mit den Abmessungen von 19,8 cm Breite, 21 cm Höhe und 15,8 cm in der Tiefe ist die Nudelmaschine handlich, kompakt und auch platzsparend auf der Arbeitsfläche.

Beim Aufbau hatten wir die erste Schwierigkeit denn aus der beschreibung ging leider nicht hervor wo man die Schraubzwinge an der Maschine befestigen soll.
Un da das Loch, seitlich in der Maschine, uns etwas zu groß für die Zwinge erschien haben wir es kurzerhand erst einmal mit der Bodenplatte an unserem Tisch fixiert.
Dieses ist aber nicht richtig, denn somit macht ma eine kleine Beule in das Aluminiumblech und beim Kurbeln ist die Maschine aufgrund ungleicher fixirung nicht fest auf der Arbeitsfläche.
Die Zwinge muss tatsächlich in das Loch mittig – und dort hat sie auch dann genügend halt und ein sicheres Arbeiten ist ohne Probleme möglich.

Nudeln selber herstellen

Um es einmal direkt vorweg zu nehmen – wir hatten unsere Schwierigkeiten damit.
Dies muss aber nun nicht zwangsläufig an der Maschine selber liegen sondern an unserer Unwissenheit.

Immerhin war es das erste Mal das wir Nudelteig selber hegestellt haben dabei haben wir uns an den beiligenden Rezeptvorschlag gehalten.
Aber wir sind alles andere als Profiköche 😂

Für ca 4 Portionen benutzen wir:
400 g Mehl
4 Eier
1 EL Olivenöl
1 Priese Salz

Das ganze haben wir vermengt und geknetet bis der Teig, wie im Rezept angegeben, nicht mehr an den Händen kleben blieb.
Danach wurde der Teig in Folie eingewickelt und durfte bei Zimmertemperatur ersteinmal eine halbe Stunde ruhen.



Da man für Spaghetti auch als Grundstrucktur ersteinmal längere Bahnen benötigt machten wir uns also daran und walzten unseren Teig in schöne lange Streifen.
Dabei verstellten wir bei jedem Durchgang die Walzen der Maschine um eine weitere Stufe bis der Teig die gewünschte dicke hatte.

Unsere erste Schwierigkeit war allerdings den nun sehr langen Teigfladen immer wieder in ganzer Länge in die Maschine zu bekommen ohne das wir daraus wieder einen Klumpen machten oder der Teig riß.
Kurzerhand entschieden wir uns als das eine lange Stück in mehrere kleinere Stücke zu schneiden.
Damit ging es dann auch recht gut.

Somit bekamen wir also schonmal Lasagneplatten und unsere Mahlzeit war zumindest gesichert.



Die Lasagneplatten legten wir abwechselnd in Schichten mit der Hackfleischsoße von Tomate Ole’ einer Auflaufform aus und stellten diese direkt in den Backofen.

Bei den Spaghetti hatten wir aber schon mehr Probleme denn irgendwie klebten die einzelnen Nudelfäden immer noch aneinander oder aus der teigplatte von ca 10 cm länge wurden nur 5 cm Spaghettisteifen.
Egal wie wir die Maschine einstellten – irgendwie wollte uns das nicht so recht gelingen.
Vielleicht ist das Sprichwort:
“ÜBUNG MACHT DEN MEISTER” doch nicht so falsch und wir müssen das einfach nur öfters machen….




Schließlich gelang es uns aber doch zumindest eine Portion richtige Spaghetti herzustellen und diese landeten auch direkt im Kochtopf.

Den restlichen Teig haben wir dann als – nennen wir es mal  “Nudelplatte mit Spaghettimuster ” so in das heiße Wasser gelegt und zu unserem Erstaunen teilten sich der “Klumpen” und es wurden wirklich Spaghetti heraus.
Zwar nicht so schön wie man sie im Restaurant bekommt aber für den ersten Versuch schon durchaus zufriedenstellend.

Reinigen

Das Reinigen stellt sich auch als kleine Herausforderung dar denn die Nudelmaschine inkl. aller Komponenten soll weder in die Spülmaschine noch unter fließendem Wasser gesäubert werden.
Somit blieb nur ein feuchter Lappen um die Oberflächen vom Schmutz und Teigresten zu entfernen.
Für die einzelnen Walzen soll man laut Hersteller einen kleinen Holzstab oder einen Pinsel benutzen.
Dies ist nach unserer Einschätzung aber nur bedingt Möglich denn gerade in den Ecken und vertiefungen der Walzen ist dieses nicht ohne weiteres und einfach Möglich.

Hier ziehen wir dann leider einen Punkt in unserer Bewertung ab denn gerade im Lebensmittelbereich sollte eine Reinigung einfach zu Handhaben sein.

Unser persönliches Fazit

Wir haben in der Überschrift nun mit Absicht das Wort “PERSÖNLICH” geschrieben denn auch wenn uns die Nudelmaschine nun nicht zu 100 % Überzeugt hat muss es nicht unbedingt heißen das sie nicht gut ist.

Selbstgemachte Nudeln schmecken uns wirklich besser als die gekauften jedoch ist der Arbeitsaufwand nicht zu unterschätzen.
Auch die Reinigung ist für uns ein zu großes Manko alsdass wir nun direkt eine Kaufempfehlung an dieser Stelle aussprechen möchten.

Dennoch sind wir überzeugt, dass es, mit ein wenig Übung, doch eine super Alternative zu gekauften Pasta ist.

Danke nocheinmal an Fackelmann für diesen Test.

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