Saugroboter: iRobot Roomba 981

Roomba 981 von iRobot

Wir durften für die O2 Comunity den Saugroboter “ROOMBA 981” von iRobot vier Wochen lang ausgiebig testen.
Da wir ja einen Hund und zwei Katzen besitzen musste der Roomba also mit mit vielen Tierhaaren klarkommen.

Doch das war uns noch nicht genug:
Der Roomba musste gegen unseren eigenen Roboter – ein Deebot Ozmo – antreten.
Und wir haben beide Roboter bis an die Grenzen Ihrer Saugleistung getrieben.

Die Firma iRobot und der Roomba 981

Seit mehr als 30 Jahren leistet iRobot weltweit Pionierarbeit in den Bereichen
Robotik und Verbraucherprodukte und das Unternehmen hat in dieser Zeit bisher
weltweit mehr als 30 Millionen Roboter verkauft.

iRobot wurde 1990 von Robotikingenieuren des MiT gegründet um Roboter im Alltag Wirklichkeit werden zu lassen und heute, 30 Jahre später sind schon eine Vielzahl von Robotern bei uns allen Zuhause eingezogen und helfen uns im täglichen Leben.

iRobot ist ein Unternehmen, in dem kreative und motivierte Einzelpersonen zusammenarbeiten, um das Unmögliche möglich zu machen. Die Unternehmenszentrale befindet sich in Bedford, Massachusetts, und unterhält Büros in Pasadena, Kalifornien, in London, Shanghai, Guangzhou, Hongkong und Tokio. 

Nun ist das 981er Model nicht mehr das aller neueste denn iRobot hat die Produktpalette mitlerweile erweitert.
Dennoch gibt es den Roomba 981 noch in vielen Fachgeschäften und auch Onlineshops zu kaufen.
Hier Variieren die Preise zwischen 400 und 500 Euro, was zur Zeit für einen Saugroboter aber noch im mittlerem Preissegment liegt.

Unser Testpaket

Unser Paket beinhaltete:
– den Roomba 981
– den Akku
– eine Ladestation incl. Ladekabel
– zwei virtuelle Wände incl. Baterien

Auch wenn die Kartonage nicht mehr den frischesten Eindruck machte ( immerhin wird der Roboter von vielen Personen getestet ) so war er doch sicher und gut verpackt uns zeigte keinerlei Beschädigungen.
Auch wenn man ihm ansehen konnte, dass er schon einige Haushalte gereinigt hat, so können wir nicht sagen das er starkt verschmutzt war. Lediglich ein paar Haare hatten sich um die Gummiwalzen lager an der Unterseite gewickelt, welche aber schnell und einfach zu entfernen waren.

Leider war keine Gebrauchsanweisung dabei und wir fanden auch keine Hinweise darauf wo man diese denn im Internet einsehen konnte.  Auch ein Link zum Google Play Store war natürlich somit nicht vorhanden.
Doch eine kurze Suche bei Google und wir hatten beides gefunden.
Nun ja – Micha ist nun nicht der Typ der Gebrauchsanleitungen liest ( wie sicher viele andere Männer auch , oder ? ) und so dauerte es etwas bis er sich mit der Handhabung des Gerätes vertraut gemacht hatte.
Beim Akku einsetzen ist wichtig, dass man die Bürste NICHT in unter den Deckel des Akku´s klemmt wenn man diesen wieder zuschraubt.
Dann schnell die Batterien in die virtuellen Wände eingelegt und schon konnte es losgehen…..

Fast – die App fehlte ja noch….

Die APP



Im Google Play Store findet man die APP relativ einfach wenn man nur den Hersteller eintippt.

Dann den üblichen Weg des Instalieren einer App gehen, ein paar Grundlegende Einstellungen wie WLAN, Name des Roboters etc tätigen und schon kann es losgehen mit dem Reinigen.

Alle Instalations und Einstellungssschritte sind übersichtlich und einfach strukturiert.

Nachfolgend ein paar Scrennshoots aus der App.

Benutzeroberfläche mit dem Startbutton
Allgemeine Einstellungen
Einstellungen der Reinigungsfunktionen
Leistungs- und Ökumodi
Detalierte Reinigungsverläufe
Detalierte Reinigungsverläufe
Diese Bereiche hat der Roomba gereinigt




Wie in den einzelnen Bildern unschwer zu Erkennen ist, kann man im Menü der Roomba APP diverse Einstellungen wie Saugleistung, Reinigungsmodis, Reinigungspläne erstellen.
Ebenfalls kann über die App nachgeschaut werden wann und wie lange der Roboter seine Arbeit verrichtet hat.
Und wer es ganz genau sehen möchte, kann sich auch über eine kleine Karte anzeigen lassen was alles gesaugt wurde.

Sehr postiv ist, dass die App den Handyakku nicht so stark belastet, denn während einer Reinigung sollte die App offen gelassen werden.
In unserem Test hielt der Roomba zwischendurch unerwartet und ohne Fehlermeldung an und wir mussten den Reinigungsvorgang erneut starten.
Blieb die App geöffnet erledigte der Roboter seine Aufgabe aber durchgehend.

Meldungen des 981 bei vollem Schmutzbehälter, leerem Akku odere Feststecken kamen via Push Nachricht auf das Handy und man konnte somit sofort tätig werden.

Der Roomba 981 im Detail

Der 981er kommt in einem schicken schwarzen, zum Teil glänzendem, Plastikkleid zu Euch.
Mit einem Gewicht von 4 Kg ist er nicht besonders schwer und mit seinem 0,6l großem Auffangbehälter kann er auch einiges an Schmutz aufnehmen.

Durch die Infrarotsensoren kann er gut Hindernisse, Stufen und auch Staub bzw. größeren Schmutz sehr gut erkennen.

Die Bumper reagieren sehr gut und der Roboter reagiert in der Navigation recht vorsichtig.

Durch die oben integrierte Kamera weiß der Roboter eigentlich immer wo er sich gerade befindet und fährt selten Bereiche unnötig ab.
Die reaktionsschnelle Navigation lenkt den Roboter intelligent und dank Abgrundsensoren fällt er nicht die Treppe hinunter

Groben Schmutz erkennen sie Dirt Detect Sensoren an der Unterseite und veranlassen den Roomba diese stellen erneut und gründlich zu Reinigen. Auch wird über diese Sensoren die Saugleistung angepasst, wenn dieses in der App so eingestellt wurde.

 

 

Ein Schwachpunkt ist aber, dass der Roomba nur über eine einzelne Bürste an der Unterseite verfügt die sich zudem auch sehr schnell dreht. ( Im Vergleich zu den Bürsten des Deebot )
Dadurch werden gröbere Schmutzpartikel oft einfach weggeschleudert – zum Teil auch in Bereiche wo der Roboter schon gesaugt hat.

Hier wären zwei Bürsten vielleicht eine bessere Alternative welchen den Schmutz sofort in Richtung Saugwerk schieben.

Ebenfalls ein kleines Minus ist, das die Seitenbürste mit einer Kreuzschraube befestigt ist und somit bei einem Bürstenwechsel immer erst Werkzeug gesucht werden muss.

Die Saug- und Reinigungsleistung

Zur Saug- und Reinigungsleistung können wir soviel sagen, dass sich der Roomba in einigen Punkten vom unserem Deebot unterscheidet.

Zwar hat er die schöneren Signaltöne und auch die Sprachsteuerung via Alexa funktioniert einwandfrei, aber beim ersten Starten hatten wir uns sogar ein klein wenig erschrocken.
Es war ein klein wenig so als wenn eine Boing 747 ihre Triebwerke startet.
Mit einer Lautstärke im “Normalmodus” von 70 Dezibel ist der Roomba schon sehr laut.
EIn entspanntes Fernsehschauen während der Roboter seinen Dienst verrichtet ist also nicht möglich.

Die Schmutz- und Teppichsensoren arbeiten sehr gut und sobald er auf einen Teppich stieß erhöhte er automatisch die Saugstärke – allerdings wurde er dadurch noch ein klein wenig lauter als er schon war.

Bei der Vorstellung hatten wir ja schon kurz das Problem mit der einen Kehrbürste angesprochen und dieses zeigte sich durchweg in jeder Art des Reinigens.
Stieß der 981 auf gröberen Schmutz so verteilte die Bürste den Dreck wieder großzügig im Raum.

Die unten liegenden Gummiwalzen sind schön “griffig” und nahmen sogar Kassenzettel und ein Packband auf. Allerdings waren diese Sachen zu groß für den Lüftungsschlitz und anstatt der Roboter dann eine Meldung machte versuchte er seinen Saugvorgang weiter zu führen was dazu führte das kein weiterer Schmutz eingesaugt werden konnte.
Nur duch den erhöten und komischen Geräuschpegel bemerkten wir das etwas nicht stimmen konnte.

Sobald der Reinigungsbehälter voll oder der Akku leer war machte der Roomba allerdings brav eine Meldung und wir konnten uns um dieses Problemchen kümmern.

Roomba vs. Deebot

Nun wollten wir aber wissen welcher Roboter denn jetzt der bessere ist und haben die beiden gegeneinander Antreten lassen.

Dazu haben wir in unserem 8 qm großem Flur, welcher mit Steinfliesen ausgestattet ist, eine kleine Dessertschüssel voller Blumenerde verteilt und die beiden gleichzeitig auf die jagdt nach dem Dreck machen lassen.

Der Roomba stochte zielgerichtet los, zog seine Bahnen und lies immer mal wieder etwas Schmutz liegen während unser Deebot gemächlich und unkoordiniert den Raum abfuhr.

Um es Vorweg zu nehmen:
Selbst zwei Roboter haben es auf 8 qm nicht geschafft alles an Schmutz aufzusaugen.

Dabei hatten beide noch Sauger noch Platz in ihren Schmutzbehältern.

Fazit dieses Tests

Im großen und ganzen hat uns der Roomba überzeugt auch wenn er nicht alles so reinigte wie wir es gerne gehabt hätten.
Aber durch den direkten Vergleich konnten wir sehen das auch auch der Deebot so seine schwächen hat.

Für uns ist der Roomba 981 von iRobot aber leider nichts, denn zum einem ist uns der Roboter viel zu laut und zum anderem bringt es uns nichts wenn er das Katzenstreu vom vor dem Katzenklo nun in die andere Ecke des Raumes schießt.

Dennoch ist er kein schlechtes Gerät, doch wir finden unseren Deebot einfach ein kleines Stück besser – zumahl dieser auch einen Wassertank mit Wischfunktion hat.

Wir möchten uns aber noch einmal ganz Herzlich bei der O2 Crew für diese tollen Erkenntnisse bedanken und freuen uns wenn wir bald etwas neues für Euch testen dürfen.

2 Gedanken zu „Saugroboter: iRobot Roomba 981

  • 5. Juni 2020 um 23:49
    Permalink

    Coole Challenge,toller Erfahrungsbericht!!!
    Ich habe einen Roomba namens Saugi und möchte ihn nicht mehr missen 😍

    Antwort
  • 6. Juni 2020 um 14:41
    Permalink

    Sehr schöner informativer Bericht😍👍der Saugroboter liest sich klasse, denn wir haben 3 Hunde und da ist tägliches saugen im Haus ein Muss🙄
    Mein Mann liest auch nie Gebrauchsanweisungen😅denke auch das alle Männer lieber selbst ausprobieren. Danke lese sehr gern bei euch🥰
    Schönes Wochenende
    Lg

    Antwort

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