Acer Headset “Predator 350”

Acer "Predator Galea 350" Headset

5/5

Ich habe das Predator Gala 350 über
„Testen, Bewerten und Behalten„ bei Alternate gewonnen und es in den letzten Wochen und Tagen einem ausführlichen Test unterziehen können.

Die stabile Kartonage kommt in einem eleganten schwarzem Hintergrund mit einer türkis-blauen Bedruckung des Headsets daher und sieht schon etwas „spacig“ aus.

Zum Lieferumfang gehört:
– Das Headset
– Eine Garantieerklärung und ein Handbuch welches in verschieden Sprachen zu lesen ist
– Ein USB Adapter mit einem Equalizer- Steuerelemet und weiteren diversen Einstellmöglichkeiten.
– Ein Adapter (zum optionalem Anschluß) der Mikrofon und Kopfhörer trennt um sie an die Soundkarte anschließen zu können.

Die Verarbeitung macht einen hochwertigen und stabilen Eindruck.

 

Um einen USB Anschluss oder zwei Klinkenstecker an den Computer anzuschließen muss man wahrlich kein Technikfreak sein und von daher übergehe ich mal den Punkt der Installation.

Da das Predator mit etwas über 300 Gramm sehr leicht ist hatte ich auch beim längeren Tragen keinerlei Probleme oder ein unangenehmes Gefühl.
Ich hatte schon Headsets oder Kopfhörer welche genau das Gegenteil bewirkten und ich nach 15 Minuten schon das Gefühl hatte als würde ich mehrere Kilogramm auf dem Kopf haben.

Auch der „Anpressdruck“ auf die Ohrmuscheln ist wirklich angenehm auszuhalten und nach ein paar Minuten merkt man quasi gar nicht mehr das man ein Headset auf dem Kopf hat.
In der vergangenheit hab ich auch oft bei verschiedenen anderen Headsets immer unter einem Schwitzen der Ohrmuscheln gelitten und auch hier muss ich dem Predator 350 ein wirklich dickes Lob aussprechen.

Die 3,5 cm dicken Polsterungen, welche mit einem Lederimitat überzogen sind, lassen wohl noch genügend Luft zirkulieren sodass es zu einem gutem Luft-Wärme-Feuchtigkeitsaustausch kommt.
Zumindest habe ich während der gesamten Testphase keine nassen Ohren gehabt.
Auch schirmen die Ohrmuscheln die Umgebungsgeräusche recht gut ab und so konnte meine Frau sogar im Büro Staubsaugen ohne dass sie mich groß gestört hat.
Natürlich bekommt man noch etwas von der Umgebung mit und man kann somit auch auf gewisse Sachen reagieren – aber es ist eben schön dumpf und leise.

 

Das Kabel ist mit der Länge von 1,8 Metern auch lang genug. Und wenn man seinen PC nicht gerade am anderem Ende des Zimmers stehen hat dann sollte das auch wirklich ausreichen.

Der Sound:
Für die ersten Tests habe ich mir diverse 7.1 Sourround Sound Videos auf YouTube angeschaut und dort war ich schon schwer beeindruckt.
Natürlich kann das Predator an eine Dolby Atmosphere Anlage nicht herankommen – aber sehr weit weg ist es meiner Meinung nach auch nicht.
Voll aufgedreht konnte ich Höhen, Tiefen und auch die Mitteltöne recht gut auseinanderhalten.
Bei den Bässen war es sogar so, dass ich leichte Vibrationen am Hals unter den Ohren spüren konnte – dies war aber keineswegs unangenehm.

Danach habe ich mich dann in die Online Welt von World of Warcraft und Forza Horizon 4 begeben und das Headset dort in den verschiedenen Modi ( Movie, Gaming und Stereo ) ausprobiert

Da der Stereo Modus wohl hauptsächlich für den reinen Musikgenuss gedacht ist kommen hier die Klänge zwar gut herüber aber es klingt alles etwas „dumpfer“.
Bei Movie kommen wir der realen Geräuschumgebung schon sehr nah doch beim Gaming Modus hat man wirklich das Gefühl als sei man mitten im Geschehen.
Einfach Irre wenn man Gegner von Hinten oder der Seite anschleichen hört.

Sehr schön ist die Klammer zum Befestigen an der Kleidung, so hat man das Steuergerät immer an einer Stelle und man muss während eines Spieles nicht erst umständlich danach suchen, was in einigen Spielsituationen sicherlich hinderlich sein könnte.

Die Klammer hat einen guten Halt und bleibt angeclipst an Ort und Stelle.

Wenn man sein Mikrofon einmal Muten möchte, so ist an der Seite der Steuereinheit auch ein kleiner Druckknopf angebracht.

Einmal darauf gedrückt und schon können sämtliche Mitspieler keinerlei Sounds, geräusche oder Gespräche mehr aus der eigenen Wohnung hören.

Ein weiterer Druck auf diesen Knopf aktiviert das MIC dann wieder.

Da ich allerdings mein Mikro immernoch mittels Tastatursteuerung aktiviere musste ich diesen Modi nie ausprobieren.

Das Mikrofon ist vom Design recht simpel gehalten und wenn man es nicht benötigt kann man es in den linken Kopfhörer ganz einfach versenken.
Da ich mich über das Mic nicht selbst höre kann ich hier nur die Reaktionen meiner Mitspieler wiedergeben aber alle sagten mir, dass sie mich klar und deutlich verstehen konnten.

Als Fazit kann ich nur folgendes sagen:
Das Acer Predator 350 350 ist ein Headset wie ich es noch nicht erlebt habe.
In meinen Augen bzw. Ohren kommt es wirklich an den realen Sound sehr gut heran und ich kann an dieser Stelle eine wirkliche Kaufempfehlung aussprechen.

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